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Katrin-Jenny Webseiten Sri Lanka - Perle im indischen Ozean |
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Sri
Lanka .
. . ist nicht nur wegen dem Ayurveda bekannt und
beliebt, insgesamt ist die exotische Insel auch wegen der außergewöhnlichen
Freundlichkeit der Menschen ein Magnet für Reisende. Auch Tsunami
und Bürgerkrieg konnten und können daran nichts ändern, der Tourist als Gast
ist heilig bei allen ethnischen Gruppen des Landes und daher fühlt man sich
in Sri Lanka auf Anhieb wie Zuhause. Die
Geographie Die
im Indischen Ozean gelegene Insel Ceylon, heute Sri Lanka, was in der Übersetzung
die Leuchtende, die "Strahlende" bedeutet, hängt wie ein Tropfen am
Südende des Indischen Subkontinents und ist von
diesem durch die an der engsten Stelle nur 36 km breite Meerenge von Palk getrennt. Die
heute Adamsbridge genannten Sandbänke, Riffe und Inseln sind die abgesunkene,
einstmals vorhandene Landverbindung mit Indien. Die
Insel liegt zwischen dem 80. und 82. Grad (79.42 und 81.52) östlicher Länge
und zwischen 5.55 und 9.5 Grad nördlicher Breite. Sie ist 434 km lang, 225 km
breit und nimmt eine Fläche von 65.610 qkm ein. Das entspricht ungefähr der
Größe Bayerns. Weitere
Gebiete, insbesondere im Norden und Südosten der Insel ,
sind Tiefland. Das
Gebirge gliedert sich in drei Stufen: Das Mittelgebirge im Norden liegt
zwischen 500 und 1000 m hoch; das innere Gebirgsland, bis zu 2000 m Höhe,
wird von den Gipfeln wie dem Adam´s Peak mit 2.240 m und dem Pidurutalagala
mit 2.528 m überragt. Diese wirken als Wasser- und Wetterscheide. Die
feuchte Zone mit sieben niederschlagsreichen Monaten umfaßt
den Südwesten - immergrüner tropischer Regenwald - und das zentrale Bergland
- Teeregion und Nebelwald -, während die trockene bzw. wechselfeuchte Zone
den Norden und Osten der Insel umschließt. Etwas
Geschichte Hört
man sich nach der frühesten Geschichte um dann stößt man nur auf Legenden,
die besagen, daß die Ureinwohner Sri Lankas von
Geistern und Dämonen abstammen. Die
gesicherte Geschichte Sri Lankas beginnt mit der Ankunft des nordindischen
Prinzen Vijaya und seiner 700 Gefolgsleute 543 v.Chr.
Er gilt als der Stammvater der Singhalesen. Die Übersetzung bedeutet etwa
Löwensöhne, Löwenrasse oder Löwenvolk. Als
Ureinwohner gelten die heutigen Veddas, die sich in
der Abgeschlossenheit lange Zeit ihre eigenständige, ursprüngliche Kultur
behielten. Es
regierten 180 Generationen ceylonesischer Könige über 2.300 Jahre lang in
ununterbrochener Erbfolge über die Insel und hinterließen wunderschöne
Paläste und Kolossalbauten. Hauptstadt
des Reiches war von 400 v.Chr. bis 1.000 n.Chr. die Königsstadt Anuradhapura.
In diese Zeit fällt auch die Bekehrung König Tissas zum Buddhismus und das Erstarken des Buddhismus in
Sri Lanka. Die
älteste Aufzeichnung dieser Zeit stellt die Dipavamsa,
eine im 5.Jahrhundert v.Chr. verfaßte
Palichronik, dar. In
der Blütezeit des Buddhismus entwickelten sich Baukunst und bildende Künste
zu einem Höhepunkt. Aus dieser Zeit stammen viele der heute noch zu
besichtigenden Dagobas und Ruinen. Anuradhapura mußte wegen der
ständig wiederkehrenden Tamileneinfälle aufgegeben werden, und Polonnaruwa, weiter im Landesinneren, wurde zur
Hauptstadt (1000-1234 n.Chr.). Innere
Zwistigkeiten und weitere Tamileneinfälle leiteten den Zerfall des altsinghaleischen Königreiches ein. 1505 tauchten zum
ersten Mal mit den Portugiesen Europäer in Sri Lanka auf, wenn man von
vereinzelten Besuchen griechischer und römischer Seefahrer absieht. Sie
trafen auf die drei Königreiche Kotte, Kandy und Jaffna. Als
Seefahrernation ließen sie sich an der Südwestküste nieder und verdrängten
nach und nach die dort angesiedelten Araber aus dem Handel mit Zimt und
Edelsteinen. Über
eine zunächst friedliche Allianz mit den drei Königen gelang es ihnen mit der
Zeit, die Herrschaft über einen Teil des Küstengebietes an sich zu reißen.
Mit den Portugiesen kamen die ersten christlichen Missionare, die sich für
die Verbreitung des Christentums einsetzten. Die
portugiesische Herrschaft dauerte bis 1658, von wo ab sie von den Holländern
verdrängt wurden (1658-1796). Die Vereinigte Indische Companie
sicherte sich das Handelsmonopol und brachte die Küste unter Kontrolle, um
weiter den einträglichen Zimthandel zu betreiben. Nachkommen dieser Händler
sind die heutigen Burghers. Die English East India Company war ebenfalls an diesem Geschäft
interessiert; sie nutzte die europäische Krisensituation aus, und England
besetzte die holländischen Häfen auf Sri Lanka. Die Übernahme Sri Lankas 1796
durch die Engländer verlief relativ friedlich. 1802 wurde Sri Lanka zur
britischen Kronkolonie, die Company hatte aber weiter den Zimthandel in ihren
Händen. Die
Engländer hatten das Ziel, ganz Sri Lanka und nicht nur die Küstenregion zu
beherrschen. Dies bedeutete, das Bergland und den wichtigsten Widerstandsherd
Kandy einzunehmen. Der dritte Versuch (1815)
brachte Kandy unter englische Herrschaft. Der
letzte singhalesische König Wikrama Rajasingha wurde gefangen genommen und nach Indien ins
Exil gebracht. Durch
die Auflösung der traditionellen feudalen Besitzverhältnisse wurden
Arbeitskräfte freigesetzt, welche die Engländer für ihre Plantagenwirtschaft
brauchten. Im Hochland wurde zuerst Kaffee angebaut, aber nach der Kaffeepest
1870 bis 1880 wurde der Anbau aufgegeben. Die
Engländer experimentierten mit Teeanbau, für den Sri Lanka heute noch berühmt
ist. Ebenfalls als Folge der Kaffeepest pflanzten die Engländer
Kautschukplantagen an, bis dahin ein brasilianisches Monopol. Die englischen
Kolonialisten bauten ein Straßen- und Eisenbahnnetz und brachten europäische
Bildung und Schulen. Die in diesen Schulen erzogene Mittelklasse versuchte
genauso wie in Indien, sich Zugang zur Regierung zu verschaffen. Zumindest
konnte sie schon 1931 das allgemeine Wahlrecht durchsetzen. Dennoch
dauerte die englische Herrschaft bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an,
wobei die Kolonialmacht allerdings kontinuierlich weitere
Liberalisierungsprozesse zuließ oder sogar förderte. 1947 gaben die Briten
der erstarkten Befreiungsbewegung nach und führten die ersten Wahlen zum neugeschaffenen Repräsentantenhaus durch. Sri Lanka
erhielt am 4. Februar 1948 den Dominion-Status und
wurde so ein unabhängiges Mitglied des Commonwealth of Nations,
damals noch unter dem Kolonialnamen Ceylon. Am
22.5.1972 wurde die Republik ausgerufen unter dem historischen Namen Sri
Lanka, welche bis heute Mitglied im britischen Commonwealth blieb. Seit
dem 4.2.1978 hat Sri Lanka eine Präsidialverfassung nach amerikanischem, bzw.
französischem Vorbild mit einem vom Volk direkt gewählten Präsidenten, der
die Regierung benennt. Vor einigen Jahren wurde das nach britischem Muster
bestehende Mehrheitswahlsystem durch das Proportionalsystem für die
Parlamentswahlen ersetzt. Seit
29.4.1982 ist der Parlaments- und Regierungssitz in der neugeschaffenen
Stadt Jayewardenepura bei Colombo. Die
Bevölkerung der Insel Die
gut 18 Millionen Einwohner setzen sich zusammen aus 74% Singhalesen, 12,6 %
Ceylon-Tamilen, 5,6% Indischen Tamilen, 7% Moors (Nachfahren eingewanderter
Marokkaner). Die restlichen 0,8% setzen sich zusammen aus vielen kleinen
Völkergruppen wie den Burghern, holländischer
Abstammung, Portugiesen, Eurasier, Malayen und
kleinen indischen Volksgemeinschaften wie Parsen (eigentlich aus Persien
stammende Zarathustra - Anhänger), Bohras und Sindhis. Alle auf Sri Lanka lebenden Menschen werden als
Ceylonesen oder Srilankaner bezeichnet. Die
Veddas sind ein noch etwa 2.500 Personen starkes
Ureinwohnervolk, das im abgelegenen Bergland lebt. Laut Munziger
Archiv gibt es noch eine Gruppe von 600 Veddas, die
in einer im wesentlichen intakten Jäger- und
Sammlergemeinschaft leben. Die
Gemeinschaft ist aber durch den Bau von Staudämmen und die Einrichtung von
Nationalparks in ihrer Existenz gefährdet. Seit 1985 setzt sich sowohl die
Gesellschaft für bedrohte Völker als auch die UN- Menschenrechtskommission
für die Veddas ein. Etwa
23% der Bevölkerung lebt in der Stadt, allein 17% in den Plantagensiedlungen.
Die Bevölkerung wächst um 1,5% jährlich, zwei Drittel der Bevölkerung sind
unter 30 Jahre, die Hälfte unter 20 Jahre (BRD: 12%) alt. Die
Bevölkerungsdichte ist mit 273 Einwohner pro qkm
sehr hoch. Die Bevölkerung konzentriert sich zudem im Südwesten der Insel,
der Rest ist dünn besiedelt. Die
Singhalesen begreifen sich als Bauernvolk und sind auch in erster Linie in
der Landwirtschaft tätig. Im Gegensatz zu den Tiefland- Singhalesen, die seit
Jahrhunderten europäischen und anderen fremden Einflüssen ausgesetzt sind,
bewahrten die Hochland- Singhalesen länger ihre Traditionen. Die
vor Jahrhunderten aus Südindien eingewanderten Ceylon Tamilen bevölkern
hauptsächlich den Norden und Nordosten der Insel. Die während der britischen
Herrschaft eingewanderten Indischen Tamilen arbeiten in erster Linie auf den
von den Engländern angelegten Teeplantagen des Hochlandes. Die
Nachfahren der arabischen Händler, die Moors, sind ihrer Tradition treu geblieben
und arbeiten noch heute überwiegend im Handel (z.B. Edelsteine) und im
Dienstleistungsbereich (z.B. im Bazarviertel Pettah in Colombo oder in Galle). Trotz
der kastenlosen Hauptreligion, dem Buddhismus, etablierte sich im Laufe der
Jahrhunderte ein von dem hinduistischen abweichendes Kastensystem als
Sozialordnung. Höchste Kaste ist der Bauernadel, dem die meisten Singhalesen
angehören. Die
Sprachen der Insel Staatssprache
war bis 1963 das Singhalesische. Tamil war in der
Nordregion Amtssprache und mußte auf Antrag eines
Tamilen auch bei den Zentralbehörden in anderen Provinzen gesprochen werden.
Laut Ravi aus Sri Lanka sind nach einem in Kraft
getretenen Friedensvertrag zwischen Singhalesen und Tamilen jetzt Singhalesich, Tamil und
Englisch als Staatssprachen anerkannt. Artikel 19 der Verfassung legt fest, daß Singhalesisch und Tamil
gleichberechtigte Nationalsprachen sind. Englisch war schon immer Handels-
und Bildungssprache sowie Umgangssprache der Oberschicht,.
Englisch, vereinzelt auch Deutsch, wird in der Schule gelehrt. Die meisten
Orts-, Hinweis- und Ladenschilder sind zusätzlich auf Englisch beschriftet. Die
klimatischen Verhältnisse Entsprechend
seiner Insellage in Äquatornähe herrscht in Sri Lanka tropisches Monsumklima mit Durchschnittstemperaturen von 30 Grad C
im Winter bis 35 Grad C im Sommer mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und
90 %. In den Bergen, wo es nachts mit 10 bis 16 Grad C erheblich kühler sein
kann, gelegentlich kommt es sogar zu Bodenfrost, liegen auch die
Tagestemperaturen erheblich niedriger und machen das Klima angenehm. Die
heißesten Monate sind März und April, wenn die Sonne senkrecht über Sri Lanka
steht. Danach erfaßt der Süd-West-Mosum
von Mai bis August hauptsächlich den Südwesten mit Regen. Im
Norden und Osten der Insel fällt während der Nord-Ost-Monsumzeit,
im Dezember und Januar, der Hauptniederschlag, der weniger ergiebig ist, als
der Süd-West-Monsum. Im Gebirge kann man häufig mit
Niederschlag rechnen, der bis zu 450 cm im Jahr betragen kann. Andere Gebiete
im nördlichen Flachland und im Südosten sind steppenartig trocken. Die
günstigste Reisezeit ist von März bis November im Osten und Nordosten und von
November bis März im Südwesten. Ideal für die gesamte Insel ist die überall
niederschlagsarme Zeit von Ende Januar bis Mitte April. An
Regentagen gibt es meist kurze, aber heftige Regenschauer, die aber schnell
wieder dem Sonnenschein weichen. Die
Musik der Insel Die
vielfältige Musikkultur Sri Lankas im Detail zu behandeln, ist wie bei den
anderen Kulturthemen unmöglich. Man kann lediglich einen Überblick über die
gebräuchlichsten Instrumente bieten. Es
kommen viele Arten von Trommeln zum Einsatz, hauptsächlich bei religiösen
Zeremonien. Daneben
gibt es eine Vielzahl von Blasinstrumenten, Hakgediya;
diese Muschel wird gewöhnlich zur Eröffnung einer religiösen Veranstaltung in
einem tiefen, langgezogenen Ton geblasen. Horaneva;
früher aus Elfenbein, haute aus Holz gefertigt, mit einem Mundstück aus
Metall. Das schwingende, den Ton produzierende Blättchen ist aus einem Palmyra-Blatt geschnitten. Die normalen sieben Bohrungen
erlauben ähnlich wie bei unserer Flöte die Bestimmung der Tonhöhe. Bata Nalawa; Flöte aus Bambusrohr mit sieben Bohrungen. Weitere,
heute nicht mehr gebräuchliche Blasinstrumente sind unter anderem: Dalahan, Vaskulal, Sakdandu und Vangi. Einen
Eindruck vom Gebrauch all dieser Instrumente und der Eigenart singhalisischer Musik gewinnt man bei jeder Parahera (Prozession) oder bei eine "Kandyan dance Show", die
allabendlich in Kandy und an vielen Touristenorten
arrangiert wird. Die
Tänze in Sri Lanka Zwei
Hauptformen der singhalesischen Tänze lassen sich unterscheiden: Die
Tieflandtänze werden ausschließlich an der Südwestküste getanzt und wegen
ihres exorzistischen Charakters auch sanni yakuma oder gerne "devil dance" genannt. Die
Hochlandtänze, meist Kandy dance
genannt, hattn früher ausschließlich religiöse
Bedeutung als Tempeltänze, meist innerhalb der Bitt- oder Opferzeremonien.
Daraus entwickelte sich später eine weltliche Form, als vannama
zu Unterhaltungszwecken heute auch oft von Frauen getanzt und allabendlich
den Touristen in Kandy vorgeführt. Hierbei werden
meist - reale oder phantastische - Tiere in ihren Bewegungen nachgeahmt,
wobei der Tänzer dies allerdings nur " zum Warmlaufen" nutzt, um
sich dann von diesem Vorbild zu lösen und sich ganz dem Tanzrausch
hinzugeben, oft im Wettstreit mit anderen Tänzern. Neben
diesen beiden Hauptformen haben sich zwei weitere Tänze erhalten, die mehr
dem Volkstheater zuzuordnen sind: Im nordöstlichen Bergland wird recht selten
der Sokari aufgeführt; etwas häufiger gibt es noch
Vorstellungen des Kolam Natima,
meist in Ambalangoda und Mirissa,
der dem Tanzdrama zuzuordnen ist und mit reich geschnitzten und bunt bemalten
Masken vorgeführt wird, meist recht ursprünglich, einfach und humorvoll. Die
einstmals vielfältige Puppenspieltradition mit Marionetten ist heute fast
vollkommen in Vergessenheit geraten und konnte lediglich durch den Tourismus
eine kommerzielle Wiederbelebung erfahren, worauf die in jüngster Zeit
vereinzelt angebotenen Puppen hindeuten. Die
Tier und Pflanzenwelt Sri
Lankas Geschichte ist lang und abwechslungsreich, aber dennoch sind der
Reichtum und die Schönheit der natürlichen Pflanzen- und Tierwelt erhalten
geblieben - trotz so mancher Eingriffe des Menschen. Wem
ist es schon bekannt, daß Sri Lanka das allererste
Tierreservat der Erde besaß? Dies reicht schon ins dritte Jahrhundert v. Chr.
zurück, als König Devanampiyatissa das erste
Tierschutzgebiet ausrief; unter der Herrschaft dieses Königs war im übrigen der Buddhismus in Sri Lanka eingeführt worden. Die
nachfolgenden Könige Sri Lankas befolgten streng die heilige buddhistische
Vorschrift, die es einem Menschen verbot, welches Tier auch immer zu töten.
Davon zeugen viele Felsinschriften, die überall im Lande gefunden werden
können. Die alten Könige Sri Lankas waren sich auch der Wichtigkeit und
Bedeutung der Wälder bewußt. Große Waldareale, die
den Namen "Thahanan Kalle" (verbotene
Wälder) trugen, wurden zu Naturschutzreservaten erhoben, während andere
unzugängliche Wälder, als "Wanathas"
bezeichnet, besondere Schutzfunktionen erhielten. Einige dieser ganz alten
Naturschutzreservate sind bis heute erhalten geblieben, so z.B. das Udawattekelle-Reservat in Kandy
und das Sinharaja- Regenwaldreservat. Die
exotische Pflanzenwelt Ihre
Vielfalt ist unbeschreiblich, und jeder Naturfreund ist von der exotischen
Üppigkeit von Sri Lankas Pflanzenwelt überwältigt. Hinzu kommt, daß für Sri Lanka - das in dem heiligen Bodhi-Baum von Anuradhapura den
ältesten, geschichtlich belegten Baum der Erde besitzt. Jede Pflanze hat
zugleich auch Ihre besondere Bedeutung als Heilpflanze für die einheimische Ayurvedische Medizin Die
klimatische Vielseitigkeit der Insel schafft ideale Wachstumsbedingungen
sowohl für tropische als auch gemäßigte Pflanzen..
Wie groß sind doch die Gegensätze der tropischen Flora Sri Lankas: zwischen
dem Sinharaja-Regenwald, gekennzeichnet durch einen
üppigen Unterwuchs und majestätische Baumriesen, und der bizarren
Dornstrauchflur und den hageren Talipotpalmen in
den ariden Räumen Sri Lankas! Groß sind auch die floristischen Gegensätze im
Bergland: Beeindruckend sind die baumlosen Savannenländereien, "Patanas" genannt, wie z.B. auf den Moon Plains oder den Elk Plains; imposant geben sich auch die fremdartigen Rhododendronwälder, eingehüllt in Sphagnummoose
und von Ginstersträuchern durchsetzt, die den eigentümlichen Charakter der Horton Plains prägen. Exotisch
und typisch für Sri Lanka sind auch die sog. "Damana"-
Grasländer, die in der Ostprovins weit verbreitet
sind; sie sind mit vielen einheimischen Baumarten durchsetzt, wie z.B. Aralu, Bulu und Nelli, die
übrigens ebenfalls wichtige Heilpflanzen für die "ayurvedische"
Medizin darstellen. Die
Monate von März bis Mai stellen für viele Pflanzen die Blütezeit dar.
Besonders auffallend ist der feurigrote Flamboyant (Poinciana
regia), ferner die weiß-blütigeMesua
ferrea und auch die kirschblüten-ähnliche Tabebuia rosea. Malerisch sind
auch die vielen Orchideen, die weit verbreitet über die ganze Insel
angetroffen werden können. Für
Sri Lanka sind auch eine Reihe von wertvollen
Edelhölzern wichtig. An der Spitze rangieren Ebenholz, Teak, Satinholz und Jak. Von besonders großer Bedeutung sind noch die
tropischen Früchte Sri Lankas: Bananen, Ananas, Papaya, Mango, Pampelmuse,
Orange, Zitrone; hinzu kommen besonders
ausgefallene, aber aromatische Früchte, wie Mangosteen,
Passionsfrucht, Durian und Avocado. Sri Lanka ist
stolz auf seine drei wunderschönen Botanischen Gärten: in Peradeniya,
Hakgala ( im Bergland in rund 1500 Metern Höhe und
Schauplatz einer reichen subtropischen und gemäßigten Flora) und Gampaha. Auch in Vattersgarden
kann man Papaya, Ananas und zweierlei Kokosnüsse ernten. Gewürze Sri
Lanka ist seit Jahrhunderten berühmt für seine Gewürze, die unter idealen
Wachstumsbedingungen in der Feuchtregion gedeihen. Die bekanntesten Gewürze
sind Zimt, Pfeffer, Muskatnuß und - blüte, Kardamon, Zitronella, Nelken und Vanille. In Vattersgarden
bemüht sich Punjaya unser Gärtner darum, den
Gewürzgarten trotz der salzhaltigen Luft zu vergrössern. Sri
Lankas Säugetiere Unter
den 86 Arten von Säugetieren in Sri Lanka gebührt den Elefanten der erste
Platz. Obwohl die Elefantenpopulation durch die starke Zerstörung ihres
natürlichen Lebensraumes erheblich reduziert worden ist, trifft man noch
große Herden von Elefanten in den Nationalparks von Gal
Oya und Lahugala an. Vom
Aussterben bedroht ist die größte Art der Wildkatzen Sri Lankas, nämlich der
Leopard, obwohl der Wilpattu-Nationalpark stolz
sein kann auf seine nach wie vor beachtlich große Leopardenpopulation. In
allen Nationalparks ist das Rotwild besonders stark vertreten, sowohl nach
der Zahl der Arten als auch ihrer Vertreter. Führende Arten sind Axishirsch, Sambar,
Schweinshirsch und Kantchil. Andere typische
Säugetiere in Sri Lanka sind Lippenbär, Dugong
(Seekuh), Wildschwein, Stachelschwein und die zahlreich vertretenen Affen; zu
Ihnen zählen vor allem der Graue Hulman und der in
Sri Lanka beheimatete Makak, zu denen der Ceylon-Hutaffe gehört, welcher in unserer Hotelanlage
ebenfalls sein Zuhause hat. Andere
Affenarten sind z. B. der am purpurroten Gesicht erkennbare Blattaffe oder
der zottige Bäraffe, eine ganz seltene, nur im
kühlen Bergland anzutreffende Art. Fische,
Amphibien und Reptilien In
Sri Lanka sind alle Hauptarten der Wirbeltiere vertreten; viele sind hier
sogar endemisch, darunter vor allem die Amphibien und Reptilien. Die
meisten der 54 Fischarten in Sri Lanka sind Sumpf- und Flußarten,
und die 14 endemischen Arten sind nur in den perennierenden Flüssen der
Feuchtregion Sri Lankas anzutreffen. Wegen Ihrer natürlichen Schönheit sind
viele von Ihnen typische Aquariumfische. Von den
Briten sind 16 Arten von Fischen nach Sri Lanka gebracht worden, darunter die
Forelle, die heute in den klaren, kalten Bächen auf den malerischen Horton Plains verbreitet ist. Unter
den 38 Amphibienarten in Sri Lanka sind 16 einmalig auf der Insel. Eine
endemische Gattung, nämlich Nannophrys, die mit
drei Arten vertreten ist, hat im Bergland ihre Verbreitung. Diese
Froschgattung lebt auf Felsrändern, über die ständig Wasser rinnt, was
wiederum den Kaulquappen ideale Lebensbedingungen schafft. Keine der
Amphibien ist jedoch giftig für den Menschen. Die
Insel Sri Lanka beherbergt viele Arten von Reptilien, unter denen 75 sogar
endemisch sind. Von den beiden endemischen Krokodilarten hat des Sumpfkrokodil die weiteste Verbreitung. Die
wunderschöne Sternschildkröte ist die einzige Landschildkröte. Alle fünf
Schildkrötenarten stehen unter Naturschutz. Auch
Schlangen gibt es in Sri Lanka in großer Anzahl. Unter den insgesamt 83 Arten
sind aber nur einige giftig: die Kobra, die Indische Ceylon_Krait
sowie zwei Viperarten. Sie alle kommen allerdings in bewohnten Gebieten wie
auch in Städten und Dörfern sehr selten vor. Der
Schmetterlingsberg Für
Naturliebhaber ist Sri Lanka ein schier überwältigendes Abenteuer und
Erlebnis von einer faszinierenden Flora und Fauna. Im Hinblick auf die
Tierwelt gebührt den Schmetterlingen eine besondere Beachtung. Unter den in
Sri Lanka bekannten 242 Arten sind die meisten in den unteren
Berglandregionen beheimatet ( etwa bis in eine
Meereshöhe von 1000 Metern). Nur ganze wenige Schmetterlingsarten - genau
gesagt sechs - sind über 1200 Meter Meereshöhe anzutreffen. Das
eindrucksvollste Erlebnis ist der alljährliche Wanderflug der Schmetterlinge,
die dann im März und April zum "Samanala Kande", dem Schmetterlingsberg, fliegen. Dieser Berg
ist volkstümlich bekannt und auch berühmt als "Sri Pada"
bzw. "Adams Peak". Die
paradiesische Vogelwelt Sri Lankas Wenn
man frühmorgens in Vattersgarden auf der
Lagunenseite meditiert oder nur beobachtet und genießt, kann man etwas von
der großen Vielfalt in der Tierwelt der exotischen Insel erahnen. Der
Reichtum von Sri Lankas Vogelwelt macht die Insel zu einem wahren Paradies.
Insgesamt sind in Sri Lanka 427 Arten von Vögeln registriert, darunter sind
250 Dauerbewohner und 21 einmalig in Sri Lanka beheimatete Arten. Die meisten
der endemischen Arten leben in der Feuchtregion der Insel, so z.B. der
Ceylon-Star. Im Bergland Sri Lankas ist dagegen die Heimat der Ceylon -
Flüsterdrossel oder auch die Gelbor - Nachtigall. Andere
Vogelarten sind dagegen überall in Sri Lanka anzutreffen, wenn auch in
größter Anzahl in Wäldern: Dazu zählt vor allem der farbenprächtige
Dschungelhahn, ebenso auch der schüchterne, braun-barettige
Schwätzer und der auffallende, rotgesichtige Malhoka. Besonders
günstige Lebensräume für die exotische Vogelwelt Sri Lankas sind die
Nationalparks und Naturschutzgebiete. Die reichste Vogelwelt besitzen das Sinharaja-Reservat und die sog. Peak
Wilderness Sanctuary ( am Adams Peak). Etwa
zur Mitte des August treffen in Sri Lanka die ersten Vogelflüge ein, die hier
überwintern. Dabei handelt es sich um viele Schwalbenarten, Flußufer- und Wasserläufer u.s.w.,
die den langen Flug aus Sibirien wie auch Nord- und Westeuropa bishin nach Sri Lanka zurücklegen, um dann hier vor allem
an den Lagunen der Ost-, Süd- und Nordwestküste sich niederzulassen. Als
Zugvögel lassen sich in den Wäldern andere Arten nieder, vor allem Singvögel,
Drosseln und Kuckucke. Die großen Wasserreservoire (Stauteiche) in der
Trockenregion Sri Lankas ziehen viele Arten von Enten an, wogegen die
größeren Wasservögel, wie
z.B. Störche und Reiher, in den Nationalparks leicht beobachtet werden
können. Durch eine übergroße Vogelwelt ausgezeichnet sind das Kumana-Vogelreservat (in der Ostprovinz), daneben Bundala, Kalametiya und Wirwila im Süden Sri Lankas. Bundala
ist für seine Scharen von Flamingos besonders bekannt. Produkte
des Landes Batiktextilien
werden in einer Technik aus Wachs und Farbbädern hergestellt, die
ursprünglich aus Indonesien stammt. Aus ihnen werden Wandbehänge,
Tischdecken, Kleidungsstücke u.a. hergestellt. Es
gibt eine Menge verschiedener Motive, auch moderne in poppigen Farben. Mir
gefallen am besten die klassischen Motive aus der Mythologie und die Motive
der für die Prozession geschmückten Elefanten in klassischen Erdfarben. Je
mehr Farben, desto aufwendiger die Herstellung und desto teurer. Die
meisten Batikprodukte werden für Touristen und den Export gefertigt. Nach
schönen klassischen Stücken muß man suchen.
Batik-Fabriken (factories) gibt es im ganzen Land.
Dort wird oft auch die Technik demonstriert. Man kann in Sri Lanka auch
batiken lernen. Informationen gibt es beim Tourist Office. Möglichkeiten
bestehen in Galle, Matara und Kandy.
Die
Batikherstellung ist erst wieder in den letzten 20 Jahren, vor allem durch
den Tourismus, in Sri Lanka heimisch geworden. Eine Unterrichtsadresse ist das Jez-Look in Matara. Handgewebte
Textilien, wie Saris, Darongs, Tischdecken und
andere Deckchen in verschiedenen Qualitäten, zum Teil mit Stickereien
versehen, werden an allen Touristenplätzen angeboten. Geklöppelte
Spitzen in verschiedener Breite für Kragen, Tischdecken und Kleidungsstücke
wird hauptsächlich in Weligama, entlang der
Hauptstraße, südlich von Galle gefertigt. Dieses
Kunsthandwerk wurde von den Portugiesen eingeführt und wird heute oft von
Frauen geleitet. Diese beschäftigen eine Reihe von meist jungen Mädchen, die
damit ein Zubrot für die Familie verdienen und Beschäftigung haben. Messingware Entlang
der Straßen, die in die besseren Wohnviertel Colombos führen, kann man das
eine oder andere schöne Stück aus Messing erstehen. Denn hier bieten
Straßenverkäufer Messingwaren feil und warten nur darauf, daß
man mit ihnen darum feilscht. Jedes dieser aus einer Kupfer- Zinklegierung
gefertigten Stücke ist ein Unikat. Hergestellt werden sie vorwiegend im
Bergland um Kandy. Besonders
häufig findet man Messingöllampen, die es in den verschiedensten Variationen
gibt. Sie spielen eine große Rolle im religiösen und sozialen Leben der
Ceylonesen. Buddhistische Tempel sind voll mit diesen zum Teil
jahrhundertealten Lampen, die Gläubige mit Kokosöl füllen und entzünden. Ihre
Flammen sollen an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. In hinduistischen
Tempeln haben die Lampen einen ebensogroßen Stellenwert. Schon ihr Geruch ist
ein fester Bestandteil der religiösen Zeremonien. Auch findet
kein Fest und keine Feier ohne diese Lampen statt. Bei
einer Hochzeit ist die erste Handlung, die Braut und Bräutigam gemeinsam nach
der Trauung vollziehen, die, eine Messinglampe anzuzünden. Bei der Geburt
eines Kindes wird in eineer Ecke des Raumes, in dem
die Mutter mit dem Neugeborenen schläft, eine Lampe angezündet, um die bösen
Geister zu vertreiben. Agni, der Vater des Feuers,
wacht auf diese Weise über die beiden. Auf
dem Sterbebett sagt einem eine Messinglampe das letzte Lebewohl. So begleiten
einen Singhalesen diese Lampen ein Leben lang. Sehr
häufig gibt es auch runde Tabletts und Wandteller. Ihre Muster haben eine
jahrhundertealte Tradition, die von Generation zu Generation weitervererbt
werden und jeder Künstler bringt noch eigene Variationen mit ein. Den äußeren
Rand verzieren immer Tierornamente, die sich kunstvoll um das Tablett winden.
Unbedingt zeigen lassen sollte man sich auch die Tabletts, auf denen die
Singhalesen einem Besucher Betel anbieten, heppuwa
genannt. Es gibt auch schöne Döschen, Laternen, Scharniere und Beschläge,
Vasen oder verschiedene Figuren, also für jeden Geschmack etwas. Edelsteine Edelsteine
wie Saphire (blaue, weiße und Sternsaphire) und Rubine, Halbedelsteine wie
Topas, Zirkon, Garnet, Turmalin und Mondstein
werden meist in der Gegend von Ratnapura gefunden.
Wer Edelsteine kaufen will, sollte sich auf diesem Gebiet auskennen oder in
Sri Lanka kundig machen. Viele Juweliere informieren den Fremden gerne über
die heimischen Edelsteine und deren Verarbeitung. Manche haben neben dem
Geschäft auch eigene Werkstätten, in denen man die Edelsteinschleifer und
Goldschmiede bei der Arbeit beobachten kann. Es ist klar, daß
die Juweliere immer auch verkaufen wollen und dies mit Profit, und
"schwarze Schafe" versuchen auch zu betrügen. Manchmal entspricht die Qualität des Schliffs und die Verarbeitung
der Steine zu Schmuck nicht unseren Vorstellungen. Die Händler haben jedoch
oft Kataloge von Schmuck-Versandhäusern und Abbildungen vorliegen, nach denen
sie ein Schmuckstück auf Wunsch arbeiten. Wer bestimmte Vorstellungen hat,
kann zu einem Juwelier gehen und dieser arbeitet das
Schmuckstück entsprechend. Hilfe
bekommt man auch im State Gem Office, wo Steine auf
ihre Echtheit überprüft werden. Dieses regierungsamtliche Büro ist eine Art
Kontrollinstanz für die Juweliere. Dort sind die Preise fair und festgesetzt.
Man kann sie gut zu Vergleichen heranziehen. The Gemmological Museum und Nilani Gem Museum, beide in Ratnapura
stellen wertvolle Mineralien und Steine aus und demonstrieren die
Verarbeitung. Ausflugsmöglichkeiten Ausflüge
zu den Sehenswürdigkeiten werden für Sie individuell zusammengestellt, Upali unser Reiseführer macht gerne dazu Angebote. Für
Kurzstrecken empfielt sich
Rasika mit seinem Tuk-tuk. Sehr
empfehlenswert ist ein Abstecher in das Hochland. Für Bergwanderer ist der
Aufstieg zum Adams Peak (2400 m) ein absolutes Muß, natürlich außerhalb der Kur, da Hochleistungssport
die Kur behindert. Die im Hochland angesiedelten Teefabriken können
besichtigt werden, man kauft günstig den hier noch unverschnittenen schwarzen
"Ceylon-Tee". Das Kilo zu ungefähr 2-3
Euro. Die
Hauptstadt Colombo Sri
Lankas Hauptstadt ist eine faszinierende Stadt, nicht nur wegen der
Verschmelzung westlicher und östlicher Einflüsse, sondern auch wegen der
Mischung von Vergangenheit und moderner Gegenwart. Colombo
ist seit Jahrhunderten eine florierendere
Hafenstadt, schon Seefahrer aus Persien, Marokko und landeten
hier und trieben Handel mit Perlen, Edelsteinen sowie Pfauen und Elefanten.
Auch Zimt und andere Gewürze Serendibs, wie diese
Händler Sri Lanka damals bezeichneten, waren begehrte Handelsware. Auch
heute noch spielt der Seehandel eine bedeutende Rolle, aber auch das
geschäftige Leben in der Stadt mit ihren Banken und Geschäftszentren
verdeutlichen den Aufbruch Sri Lankas in unsere moderne Zeit. Die
Spuren der ursprünglichen Siedler aus Holland, Portugal und England lassen
sich auch heute noch überall im Stadtbild Colombos finden. Viele Kirchen und
Monumente zeugen von der europäischen Besiedlung vor ca. 500 Jahren, auch in
vielen Trachten und sogar in der heutigen Landessprache finden sich diese
Einflüsse. Die
heute ca. 500.000 Einwohner leben in 15 Zonen, von denen die 3 wichtigsten Pettah, The Fort und Cinnamons Garden. Pettah ist
das moderne Geschäftszentrum, The Fort war eine
militärische Anlage während der portugiesischen und holländischen
Besetzungszeit und Cinnamon Gardens
ist die gehobene Wohngegend mit weiträumigen Parks und Anlagen. Das
Hochland Die
bedeutensten Städte im Hochland sind Kandy, Zentrum der schönen Künste und des Handwerks,
sowie Nuwara Elliya, die
legendäre Stadt in den Wolken. Weitläufige Teefelder, eine saftige und grüne
Pflanzenwelt, die sich meilenweit über die Hügel bis an die nebelumschleierten Berggipfel hinstreckt, enge, gewundene
Straßen, vom Duft von Ginster, wilden Blumen und Pinien erfüllte Luft, über
Felsen sprudelnde Flüsse: das ist die Heimat des weltberühmten Ceylon-Tees. Die
niedrigen und dichten Teesträucher gedeihen gut in diesem milden Klima.
Höhenlage, Bodenbeschaffenheit, die Sonne und der Regen beeinflussen das
Aroma des Tees. Am Tag werden eine halbe Million Kilogramm geerntet und
verarbeitet. Die
Blätter und Knospen werden von Hand gepflückt und auf natürliche Weise
getrocknet, bis sie braun und faltig sind. Dann
werden sie maschinell gepreßt und noch einmal
getrocknet. So
wird der Tee, wie man ihn kennt und schätzt, hergestellt. Dann
ist er bereit, um aufgegossen zu werden, und wenn Sie eine Teeplantage
besuchen wollen, sind Sie herzlich willkommen. Tief
in den Bergschluchten und an den Klippen siedelt die Bevölkerung des
Hochlandes in friedlichen Dörfern und Siedlungen. Frühmorgens begegnen Sie
den Menschen auf ihrem Weg in die Teefelder. Nach Feierabend sitzen sie vor
Ihren Häusern, umgeben von Kohl- , Lauch-,
Kartoffel- und Karottenbergen, dem "englischen Gemüse", das sie
selbst anbauen und an die Händler aus Colombo verkaufen. Das
kühle Bergklima ist günstig für das Gedeihen der Blumen, die wild auf den
Hügeln wachsen, für Orchideen, die in den Gärtnereien und im Botanischen
Garten von Peradeniya gezüchtet werden. Das ist ein
atemberaubendes Bild von Farben und Formen. Das
Hochland bietet eine Vielfalt von Unterkunftsmöglichkeiten. Sie reichen vom
kleinen Rasthaus bis zum anspruchsvollen Hotel. Viele Häuser stammen noch aus
der Kolonialzeit. Sie sind in eine romantische und malerische Gegend
gebettet. Alle Gasthäuser und Hotels sind beheizt, es wird einheimische und
internationale Küche angeboten. Wir von Vattersgarden
vermitteln gerne zu unseren Partner-Hotels. Die
antiken Ruinenstädte von Sri Lanka Sri
Lankas pulsierende und geordnete Zivilisation kann bis ins fünfte Jahrhundert
v. Chr. zurückverfolgt werden. Städte, Paläste, Wassertanks, Parkanlagen,
Tempel, Klöster sind Zeugen einer frühen blühenden Kultur, sind Überreste
eines stolzen Volkes, der Singhalesen. Zeugen
dieser alten Zivilisation sind in großer Fülle vorhanden und können auf einer
bequemen Tagesfahrt von Kottegoda aus durch
sattgrüne Landschaften, Reisfelder, Kokospalmen und entlang des Dschungels,
in dem Elefanten und Leoparden leben, besichtigt werden. |
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