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Anleitung zu der Lichtmeditation

Wir
sitzen im Lotussitz oder so angenehm wie wir können. Unsere Hände ruhen im Schoß
oder sind auf den Knien aufgelegt.
Der Rücken ist gerade, ohne steif zu sein, und der Kopf ist leicht geneigt.
Wer hat, kann noch im Hintergrund die Piritha
abspielen, dies sind die Sutren von Siddharta
Gautama in Sanskrit.
Zuerst beruhigen wir den Geist. Dazu spüren wir den Luftstrom, der an der
Nasenspitze kommt und geht, lassen Gedanken und Informationen der Piritha einfach vorbeiziehen, ohne an ihnen zu haften.
Eine Lineal-Länge vor unserer Nase entfernt, entsteht jetzt ein klares,
durchsichtiges Licht.
Während wir einatmen, strömt es mitten durch den Körper nach unten.
Auf dem Weg hinunter wird das klare Licht immer röter. Wenn es eine Handbreit
unterhalb
des Nabels kurz anhält, ist das durchsichtige Licht völlig rot geworden.
Beim Ausatmen bewegt es sich nach oben und verfärbt sich dabei immer mehr ins
Blaue. Eine halbe Armlänge vor uns wird das blaue,
durchsichtige Licht in einem
Augenblick wieder klar, und wir atmen es erneut ein.
Ist es schwierig, Farben zu sehen, denken wir einfach: klares Licht beim
Einatmen,
rotes, wenn der Atem unterhalb des Nabels anhält und blaues während des
Ausatmens.
Nach einer Weile können wir uns auch rein auf die Schwingung des Atems
einlassen.
Beim Einatmen hören wir dann die innere Schwingung von der Silbe AUM.
Beim Anhalten unterhalb des Nabels ein tiefes AH und beim Ausatmen ein HNNG.
Die Meditationsdauer ist individuell verschieden, ein Mittelmaß sind 15
Minuten.
Am Ende der Meditation versetzen wir uns in das Bewusstsein, dass wir ein
Teil des großen Ganzen (Atma) sind.
Weiterführende Links:
www.yoga-vidya.de
www.ayurvedaseite.de/ayurveda-yoga.htm
www.global-yoga.org
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